Bericht zum Herrlinger Lautertallauf

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„Du wolltest doch noch einen Bericht schreiben….“

…sagt mir locker Bernd Hummel beim Vorbereitungslauf im Juli in Blaustein. Tja, und da sitz ich nun mit dem Auftrag und stelle fest, dass er die Sache wohl etwas verdreht hat. Nicht ich sondern Bernd will das ich einen Bericht schreibe. Berichte schreiben ist ja auch meine Lieblingsbeschäftigung…
Begonnen hat die ganze Geschichte mit dem Herrlinger Lautertallauf am 24. Juni 2017. Da
belegte der ASC Ulm/Neu-Ulm beim Halbmarathon den ersten Platz in der Manschafts-
wertung und erhielt dafür einen richtig großen Pokal, der natürlich in das Büro vom
ASC gehört um dort die bewundernden Blicke der verschiedenen Besucher auf sich zu ziehen. Gesehen haben ihn ja beim Vorbereitungslauf vor dem Bad Blau schon viele
Läufer, als Bernd dazu ein paar nette Worte gefunden hat.
Aber nun zum Lauf in Herrlingen. Was bleibt nach einem Monat von einem Halbmarathon
noch in Erinnerung? Und tatsächlich fällt mir wieder einiges dazu ein:

Mein „Duell“  mit Paul auf der Strecke. Es gab mehrere gegenseitige Überholvorgänge
auf der Wendestrecke. Und – das fand ich besonders nett – noch die lobenden Worte
von Paul zu meiner Leistung im Ziel. Ja stimmt, ich hab ihn bei KM 18 überholt, aber
ich will nicht unerwähnt lassen, dass Paul drei Altersgruppen über mir läuft!

Julia auf Abwegen. Es sah nach einem klaren Sieg für Julia aus. Zumindest am Wendepunkt lag sie noch an Rang 3 (Gesamt) und der Abstand zur 2. Frau war komfortabel.
Aber dann auf dem Rückweg. Ein Zuschauer der sie von der Strecke auf einen falschen
Weg schickt, und die 200 Meter bis sie den Fehler bemerkt. Also zurück und mit dabei
im Gepäck eine gehörige Portion Ärger. Und dann die Freude im Ziel es doch geschafft
zu haben und der erste Platz bei den Frauen lies die unnötigen 400 Meter schnell vergessen.
Vielleicht hätte ohne den Umweg sogar der Streckenrekord aus dem Jahr 2011 „gewackelt“.

Der Marathonläufer Günter von der SG Stern-Stuttgart. Wir haben ihn mit seiner Frau beim Lauf kennengelernt. Er ist in ganz Deutschland unterwegs und läuft, seit er Rentner ist, ungezählte Marathons im Jahr. Mit dem Vorteil, dass ein aufwändiges Vorbereitungs-programm im langen Läufen entfällt. Auch eine gute Strategie im Training zu bleiben. Seine Altersgruppe hat er auch klar gewonnen.

Das kühle Weizen das ich direkt im Ziel von Marcus bekommen habe. Er hat keine Kosten
und Mühen gescheut und das Glas von der doch einige Meter entfernten Halle zum
Ziel getragen.

Die schweren Arme als wir nach der Siegerehrung mit den verschiedenen Pokalen und Preisen durch den Park zurück zum Auto gelaufen sind.

Zum Abschluss bleibt mir nur noch ein Fazit – nämlich jedem vom ASC diesen Lauf vor der Haustür für das nächste Jahr ans Herz zu legen – und die Hoffnung, dass mein Bericht den
Anforderungen von Bernd genügt…