Tag 7 Freitag

 

Wieder beginnt der Tag für die Frühaufsteher mit dem Auftakt und dem Blackroll-Training. Es tut gut und lockert uns auf. Der letzte Tag kann kommen.

Nach dem Frühstück steht Kraft- Technik- und Koordinationstraining auf dem Programm. Das bedeutet: Gummi-Twist, Koordinationsleiter, Krafttraining für den Rumpf, und eine Einweisung in verschiedene Laufstile abhängig von der jeweiligen Wettkampfart. Das Training kostet Kraft, aber umso mehr sind wir zufrieden als wir in die entspannte Mittagspause gehen.

Heute ist ein richtig heißer und sonniger Tag und so entscheiden sich manche Teilnehmer, den letzten Tag mit einem Ausflug nach Pollentia oder einfach am Pool zu genießen. Wer aber noch einen letzten Lauf erleben möchte, läuft mit Gleichgesinnten nach Port d’Alcudia. Ein wunderbarer Lauf und noch einmal neue Eindrücke von der Insel. Sie verabschiedet sich von uns wirklich von ihrer Sonnenseite und wir beschließen den Nachmittag am Pool.

Yoga dürfen wir heute noch einmal draußen genießen. Babett dehnt mit uns unseren Körper sanft durch und verabschiedet sich mit einem entspannten Namaste. Das Training ist beendet und ganz langsam müssen wir ans Koffer Packen denken.

Am Abend lassen wir die komplette Woche noch einmal an uns vorbeiziehen. Wir schauen die Bilder der Woche an und erinnern uns gerne an den Schweiß, den wir vergossen haben. Wir sehen die Wege und Pfade, die wir gelaufen sind, die Berge, die die Radler erklommen haben, die entspannten Stunden am Pool mit Freunden und so manch einem wir noch einmal klar, woher die schweren Beike kommen. Aber schon heute wissen wir, 2020 wollen wir wieder dabei sein, wenn der ASC zum Trainingscamp einlädt.  Bis dahin haben wir viele gute Ideen und Tipps für unseren Trainingsalltag zu Hause und wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Saisonziele bei dieser Vorbereitung erreichen werden.

 

 

Tag 6, Donnerstag

Auftakt, Frühstück und los geht es.

Königsetappe für die Radfahrer. Soll man sich freuen, oder kalten Schweiss auf die Stirn bekommen? Ganz klar – freuen! Nach einem Pausenmittwoch scheint heute die Sonne, ein leichter Wind und Temperaturen so, dass es für eine Tour fast besser nicht sein kann. Um 10:00 Uhr geht es los. Erst alte Bekannte im Maffay Tal dann geht es in Richtung Norden, dahin wo die Berge höher und die Anstiege länger werden. Nach einem kurzen Stopp, wo sich jeder der Kleider entledigt, die bis dahin notwendig waren um sich aufzuwärmen, dann geht es los. Jeder in seinem Tempo. Die Cracks vorne weg, alle anderen in Abständen hinterher. Norbert macht das Schlusslicht und kümmert darum, dass alle auch wirklich wohlbehalten oben ankommen. Sa Calobra liegt auf 682m. Den Anstieg den wir uns nun vornehmen zieht sich über mehr als 12km. Hätte ich das am Sonntag auch schon geschafft? Ich weiss es nicht. Unterm Strich schaffen es alle blendend. Gut gelaunt und überraschend entspannt treffen wir uns auf dem höchsten Punkt und feiern uns selbst. Für unsere Top Athleten geht es dann weiter – erst nach unten dann wieder nach oben – nochmal 700 Höhenmeter, nochmal 20km Strecke – Respekt! Eine beeindruckende Serpentinenstrecke runter nach Sa Calobra. Wir entscheiden uns stattdessen für einen Kaffee, einen Orangensaft, eine Cola – in jedem Fall für eine ausgedehnte Pause in der Sonne nach vollbrachter Leistung auch wohl verdient. Die Rückfahrt ist ein Traum im Wesentlichen Bergab, Sonne und Wind im Rücken. Im Pulk erreichen wir das Hotel rechtzeitig zur Pasta. 105km und 2100 Höhenmeter für die Cracks, 85km und 1400 Höhenmeter für die Anderen auf der Uhr. Wir können alle sehr zufrieden mit diesem phantastischen Tag sein.

Und was erleben die Läufer? Morgens wartet Intervalltraining auf uns. 600m oder 1.200m Jeweils 6 – 8 Runden. Am Anfang sagt unser Kopf noch, dass das nicht zu schaffen ist, aber irgendwann laufen die Füße von ganz allein und wir kämpfen uns Runde für Runde durch. Was für ein Gefühl, als es geschafft ist. Im Hotel zurück entspannen wir am Pool, oder im Warmwasser-Außenbecken oder in der Bar bei einem Cappucchino. Die Zeit ist schnell vorbei, aber wenn man um 14.00 Uhr als wir uns  wieder vor dem Hotel treffen, in die Runde blickt, darf man feststellen, dass sich fast jeder vom Liegestuhl losreißen konnte und wieder dabei ist. Wir starten zum Regenerationslauf Richtung Alcudia und dürfen dabei die herrliche Aussicht aufs Meer genießen. Wir durchqueren versteckte Sandbuchten und sind immer wieder überwältigt von den Ausblicken, die sich uns bieten. In Alcudia angekommen, haben wir die Pause mehr als verdient. Kaffee, Eis, Cola …. Was auch immer – es schmeckt wunderbar und gibt uns die notwendige Energie, um den Heimweg anzutreten. Es war ein anstrengender aber beeindruckender Tag. Wir sind alle stolz darauf, dass wir das Programm bewältigt haben. Nun dürfen wir uns bei den Bildern des Tages entspannt zurücklehnen und danach fallen wir über das Buffet her, um die verbrauchten Kalorien wieder aufzufüllen Ein Blick in den Kalender sagt uns: Morgen ist unser letzter Tag auf der Insel. Aber die Wettervorhersage ist bestens uns so freuen wir uns schon heute auf unseren letzten Trainingstag.

 

 

 

 

 

 

Tag 5, Mittwoch

Heute können wir den Auftakt richtig gut für unsere müden Glieder gebrauchen. Wir haben den Trail von gestern in den Knochen und „rollen“ diesen aus unseren Muskeln und Knochen.

Nach dem Frühstück brechen wir auf und laufen 12 km in entspanntem Tempo durchs Naturschutzgebiet rund um unser Hotel. Der Wind bläst uns ordentlich ins Gesicht, manchmal schiebt er und manchmal bremst er uns aus. Gegen 12.00 Uhr sind wir alle wieder wohlbehalten im Hotel und haben 2 Stunden Zeit bis zum Kraft- und Techniktraining. Dieses hat den vielversprechenden Namen „Power-Schnitzeljagd“. In vier Mannschaften durchlaufen wir verschiedene Stationen und erfüllen Variationen von Hüpf- Lauf- und Liegestützübungen. Die Mannschaft, die als erste ihr Papierboot aus dem Pool holt, wird auf einen Cappuccino eingeladen. Am Schluss sitzen wir alle gemütlich in der Bar und verwöhnen uns mit einem Kaffee.

Zum Ausklang des Trainingstages treffen wir uns wieder zum Yoga und dehnen unseren Körper von oben nach unten in allen Richtungen. Babett hat Übungen für uns auf Lager, die uns vor echte Herausforderungen stellen. Aber jeder macht es so gut er kann und fühlt dabei, wie gut es tut, wenn man auf seinen Körper hört und ihn wieder erdet.

Auch heute freuen wir uns wieder auf die Bilder des Tages und sind gespannt, wer zum Beißer des Tages gekürt wird.

 

 

Tag 4, Dienstag

Wie jeden Tag beginnen wir auch heute mit dem Auftakt, der uns mit Blackroll und ein paar Kräftigungsübungen vorbereitet auf unseren Trail-Tag heute. Es warten einige Kilo- und Höhenmeter auf uns. Das Frühstück fällt etwas kürzer aus, weil um 9.15 bereits der Bus kommt und uns zum Startpunkt bringt. Von dort brechen mehrere Gruppen auf in die Berge rund um Alcudia. Es stehen 15 km, 21 km oder 27 km zur Auswahl. Alle drei Gruppen genießen die herrliche Landschaft, wilde Pfade, romantische Ausblicke, farbenfrohe Blüten – es ist ein Tag der uns die Insel mit ihren ganz besonderen Reizen präsentiert. Es wird gekämpft, genossen, gelacht und wir genießen den Tag mit jedem Atemzug. Zurück in Alcudia beenden einige den Tag noch bei Kaffee oder Eis oder einem kühlen Bier. Am Schluss sind alle müde aber glücklich wieder zurück im Hotel und freuen sich auf das Abendessen. Aber vorher küren wir noch den Beißer des Tages und schauen uns die Fotos an. Hier kann jeder auch sehen, was die anderen so erlebt haben. Uns alle verbindet das Gefühl, dass wir einen besonderen Tag erleben durften. Müde fallen wir dann alle ins Bett, damit wir auch morgen fit sind für ein neues abwechslungsreiches Trainingsprogramm.

 

 

Tag 3, Montag

Der Auftakt für alle Frühaufsteher wird heute zum „Publikumsliebling“: Nach der Warmlaufrunde üben wir den Seestern mit Liegestütz und unterhalten dabei die Frühstücksgäste des Hotels. Danach werden wieder unsere Muskeln mit der Blackroll gelockert. So sind wir bestens auf den Tag vorbereitet. Nur das Wetter lässt uns heute etwas im Stich. Regnet es oder regnet es nicht? Es ist wolkig und sehr windig.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf zum Intervalltraining. Zwei Gruppen: die einen gehen an den See und die Intervalle bewegen sich um ca. 1000 m bzw. 500 m, die anderen entscheiden sich für kürzere Intervalle im Wohngebiet und trainieren zwischen 250 m und 500 m-Intervallen. Nachdem wir die letzten Runden bewältigt haben, sind wir alle mächtig stolz. Die Pause bis zum Koordinationstraining am Nachmittag nutzen wir und lesen, schlafen, tratschen – wir genießen sie.

Um 14.00 Uhr geht es zum Technik- und Koordinationstraining auf den „Sportplatz“. Wir hüpfen, über die Koordinatonsleiter und zählen dabei in Gedanken mit: „eins und zwei – eins und zwei … Knie hoch … eins und zwei“ Höchste Konzentration ist gefordert. Im Anschluss erfahren wir, wie ein effektiver Laufstil aussieht. Babett übt mit uns den langen Laufschritt, der nach hinten ausschlägt, wir heben die Knie, schlagen die Fersen an. Am Schluss laufen wir alle ganz locker und easy. Der Laufstil hat sich spürbar verbessert, eine gute Basis für den Trail, der uns morgen erwartet. Jetzt haben wir Pause bis zum Yoga, die ganz der Geselligkeit dient.

Unser Yoga ist heute regenerativ und entspannend. Wir dehnen unsere beanspruchten Muskeln, strecken den Rücken und machen uns ganz klein und rund. Es tut so gut, und wir merken alle, wie wir ruhig werden und die Anstrengung des Tages hinter uns lassen.

Der dritte Tag unserer Radfahrer sieht so aus:

Nach 80km am ersten, 100km am Zweiten fiel das Aufstehen schon schwerer als sonst. Grau verhangener Himmel, Böen, wenn das nicht ein gute Gelegenheit ist, den inneren Schweinehund gewinnen zu lassen und erstmal eine Runde Wellness einzuschieben. Am Ende war ich nicht alleine mit dieser Einschätzung und alle zusammen zogen wir dann, mit etwas Verspätung und gute relaxed um 13:00 Uhr los. Der Wind pfiff, die Kitesurfer hatten ihren Spaß – und wir unseren 😊

Kaum 200m gefahren gab es schon den ersten Platten. Aber wo Profis am Werk sind ,ist das eine Sache von ein paar Minuten und dann ging es wirklich los. Nach einer doch recht anspruchsvollen Tour gestern, sollte es heute deutlich entspannter werden. Nicht lange und wir fuhren durch das Maffay Tal. Die Finca war zwar kaum zu erkennen, was zu erkennen war aber, eine wunderschöne Landschaft in der man es sich sicher gut einrichten kann. Danach die Schwarzkopf Finca. Sehr beeindruckend. Nach vielen kleinen Steigungen und Abfahrten erreichten wir schließlich den Fuß eines Berges mit dem Kloster Monestir de Lluc. Unsere Fittesten machten den Aufstieg. Danach ging es langsam nach Hause. Ein kurzer Stopp in Inca Energie tanken, dann in zügiger Fahrt zurück nach Alcudia, mit Sonne und Wind im Rücken – wunderbar  – und wieder 80km mehr auf der Uhr 😉!

Jetzt noch Bilder des Tages und der Ausblick auf morgen, Abendessen und ab ins Bett.

 

 

 

 

2. Tag – Sonntag

Unser Tag beginnt mit dem Auftakt. Hätte Chris diesen gestern nicht wärmstens empfohlen, hätten wir auch gerne ausgeschlafen. Aber so machen wir uns auf den Weg, laufen uns warm, um dann mit der Black-roll zu regenerieren. Chris verspricht uns ein Minus an Muskelkater, wenn wir es richtig machen.

Am Frühstücksbuffet holen wir uns die verbrauchten Kalorien wieder zurück und freuen uns an der reichhaltigen Auswahl. Um 09.45 ist Foto-Termin für das obligatorische Gruppenfoto und dann gehen die Läufer zum Kraft- und Techniktraining. Es ist erstaunlich, was Thomas für Muskeln trainiert, von denen wir gar nicht wussten, dass es sie gibt. Aber wir halten durch und machen uns dann auf den Weg zu Paul, der uns wertvolle Tipps zur Lauftechnik gibt: Vorfuß- Mittelfuß- Fersenläufer, Sprungkraft, Krebslauf, Rückwärts laufen, Beine hoch ….. Das klingt alles ganz harmlos, aber es sind ungewohnte Bewegungen und somit ganz schön anstrengend.

Die Mittagspause am Pool genießen wir bei herrlichem Sonnenschein und tanken Kraft für unseren Lauf am Nachmittag auf den Puig Sant Marti. Hier können wir gleich unter Beweis stellen, dass das Training vom Vormittag erfolgreich war. Und das war es – alle kämpfen sich ca. 250 Höhenmeter bis zum Gipfel. Dort werden wir mit einer gigantischen Aussicht auf die Bucht von Pollentia belohnt. Der Abstieg fällt deutlich leichter. Aber nach 17 km sind wir doch froh, dass wir das Hotel erreicht haben. Die Pause fällt kurz aus bis wir dann zum Yoga kommen und dort unsere müden Muskeln dehnen und entspannen dürfen. Es tut gut – auch wenn es bei manchen Übungen zwickt und zwackt.

Jetzt freuen wir uns auf unseren Tagesausklang, das Abendessen und dann auf die Erholung im Bett.

 

 1. Tag: Samstag

 

Ulm am Parkplatz bei der Messe, es ist 01.15 und ein Auto nach dem anderen kommt angefahren.

Es liegt eine ganz besondere Spannung in der Luft. Wir sind müde und freuen uns auf eine Trainingswoche auf Mallorca. Also alle rein in den Bus. Hier wird es ganz schön eng, aber irgendwann ist jeder Platz belegt und wir brechen auf Richtung München. Welch Überraschung – es gibt ofenfrische Brezeln und die sogar mit Butter. Dann wird es langsam ruhig im Bus und die Unterhaltungen gehen langsam in ein leises Gemurmel über. In München checken wir ein, warten noch eine Weile und endlich heben wir ab Richtung Süden. Nur eine Std. 45 Min. und wir werden von herrlichem Sonnenschein begrüßt.

Der Check-In verläuft schnell und danach dürfen wir uns an der Poolbar beim Frühstücksbuffet bedienen. Was für ein herrliches Gefühl. Sonne, Palmen, Pool … und die Vorfreude.

Nachdem wir alle Zimmer bezogen haben, starten wir zu einem ersten Erkundungslauf nach Alcudia, wo die „alten Hasen“ den „Neulingen“ zeigen, wo man einkaufen kann, wo es schöne Flecken gibt wie man sich auf der Stadtmauer einen Überblick verschaffen kann.

Zurück im Hotel, haben wir uns eine kleine Verschnaufpause verdient, bevor wir unsere erste Yoga-Einheit genießen dürfen. Das tut gut, der ganze Körper wird bei entspannter Atmung gedehnt und wir nehmen uns Zeit, uns auf mallorquinischem Boden richtig zu erden.

Nun freuen wir uns auf die ersten Bilder des Tages, und auf die Ideen unserer Trainer für morgen.

Danach noch ein Abendessen und dann fallen wir müde aber glücklich ins Bett.